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kennst du schon die morosche karottensuppe gegen durchfall? die barfer schwören darauf!
hier ist das rezept - allerdings wird im gesunde-hunde-forum eine kochzeit von mindestens zwei stunden empfohlen:
Morosche Karottensuppe
• 500 g Karotten
• ca. 1 l Wasser (ggf. etwas mehr zum Auffüllen)
• 1 Teelöffel Salz
• evtl. 1 Hähnchenschenkel
Zubereitung:
500 g geschälte Karotten in einem Liter Wasser eine bis anderthalb Stunden
kochen, durch ein Sieb drücken oder im Mixer pürieren. Das Pürierte wieder auf
einen Liter Wasser auffüllen und einen knapp gestrichenen Teelöffel Salz
hinzufügen.
Nach dem Abkühlen mehrmals täglich in kleinen Mengen anbieten.
Zur Verfeinerung kann ein Hähnchenschenkel ohne Haut mitgekocht, aber noch
nicht mit der Suppe gefüttert werden.
Wirkung:
Durch das lange Kochen der Möhren werden Stoffe freigesetzt (so genannte
Oligogalakturonsäuren), die verhindern, dass sich Bakterien im Darm festsetzen,
Giftstoffe freisetzen und dadurch Durchfall hervorrufen.
Die Oligogalakturonsäuren besetzen besondere Rezeptoren, die sonst als
Andockstellen der Bakterien genutzt werden und verhindern so deren Anhaften
im Darm.
Durch diesen Mechanismus kommt es meist innerhalb von 1 bis 2 Tagen wieder
zu festem Kotabsatz. Ab diesem Zeitpunkt kann mit Schonkost, wie gekochtem
Huhn (ohne Haut) mit Reis in kleinen Portionen begonnen werden.
Unterstützend bei allen Durchfallerkrankungen kann Heilerde (ultrafein)
mehrmals täglich gefüttert werden (Dosierung je nach Größe des Tieres
1 Messerspitze bis ½ Teelöffel).
(Quelle: Tier-TV Experten-Tipp von "Doc & Co."-Expertin Petra Clausius
im Original hier)
alles gute für das kleine mäuschen!
lg tanja
__________________
"Wer einmal das Glück hatte, in die reine Seele von Momo zu schauen, wird zeitlebens
versuchen, gegen den Rassismus anzukämpfen."S. Cirek
Mein geliebtes Mömchen... im Herzen und in meinen Gedanken, bist Du immer bei mir!
kennst du schon die morosche karottensuppe gegen durchfall? die barfer schwören darauf!
hier ist das rezept - allerdings wird im gesunde-hunde-forum eine kochzeit von mindestens zwei stunden empfohlen:
Morosche Karottensuppe
• 500 g Karotten • ca. 1 l Wasser (ggf. etwas mehr zum Auffüllen) • 1 Teelöffel Salz • evtl. 1 Hähnchenschenkel
Zubereitung: 500 g geschälte Karotten in einem Liter Wasser eine bis anderthalb Stunden kochen, durch ein Sieb drücken oder im Mixer pürieren. Das Pürierte wieder auf einen Liter Wasser auffüllen und einen knapp gestrichenen Teelöffel Salz hinzufügen.
Nach dem Abkühlen mehrmals täglich in kleinen Mengen anbieten. Zur Verfeinerung kann ein Hähnchenschenkel ohne Haut mitgekocht, aber noch nicht mit der Suppe gefüttert werden.
Wirkung: Durch das lange Kochen der Möhren werden Stoffe freigesetzt (so genannte Oligogalakturonsäuren), die verhindern, dass sich Bakterien im Darm festsetzen, Giftstoffe freisetzen und dadurch Durchfall hervorrufen. Die Oligogalakturonsäuren besetzen besondere Rezeptoren, die sonst als Andockstellen der Bakterien genutzt werden und verhindern so deren Anhaften im Darm.
Durch diesen Mechanismus kommt es meist innerhalb von 1 bis 2 Tagen wieder zu festem Kotabsatz. Ab diesem Zeitpunkt kann mit Schonkost, wie gekochtem Huhn (ohne Haut) mit Reis in kleinen Portionen begonnen werden. Unterstützend bei allen Durchfallerkrankungen kann Heilerde (ultrafein) mehrmals täglich gefüttert werden (Dosierung je nach Größe des Tieres 1 Messerspitze bis ½ Teelöffel).
(Quelle: Tier-TV Experten-Tipp von "Doc & Co."-Expertin Petra Clausius im Original hier)
alles gute für das kleine mäuschen!
lg tanja
Hey klasse Tanja,
dieses Rezept kannte ich auch noch nicht - werd´s mir merken
__________________ Viele Grüsse Nadine & Lennox
Kiara-Maus für immer im Herzen 28.09.2003-02.01.2010
Als die Kraft zu Ende ging
war´s kein Sterben
war´s Erlösung
Na ja, als ganz "für den Eimer" würde ich den letzten TA-Besuch nicht ansehen - zumindest erstmal nicht.....
in Richtung Bauchspeicheldrüse habe ich auch schon gedacht, manchmal hat`s da schnell ein Problem, das zwar letztendlich nicht eine komplette Bauchspeicheldrüseninsuffizienz ist, aber so etwas wie eine vorübergehende "Weniger-Funktion" ...
von daher würde ich das mit den Enzymen sicherlich probieren, vielleicht aber eher auf Kartoffel denn auf Reis setzen und sicher auch Karotte mit einbeziehen, entweder als die schon erwähnte Karottensuppe oder später dann auch in Form von Olewo-Pellets , Fleisch würde ich vermutlich auch zunächst Huhn probieren, später evt auch Pute
lass den Kopf nicht hängen, gerade bei so jungen Hunden dauert es mitunter sehr lange, bis man "Land in Sicht" sieht, weil parallel ja auch Wachstum und Entwicklung mit den damit einhergehenden Veränderungen im Körper laufen
Ich würde auch den Reis weglassen und durch Kartoffeln ersetzen... und die Suppe von Tanja testen... kann man da eigentlich auch Kartoffeln mitkochen und dann mittels flotte Lotte pürieren oder sollte man das erst alleine füttern ? Und Heilerde ist auch gut. Ansonsten hast Du PN.
Also nach allem Nachdenken und Lesen war mir so unwohl.
Ich will endlich Antworten und kein "könnte", "wenn" und "aber" mehr - die Ignoranz so mancher Tierärzte hat mich sehr erschreckt!
Gut, hab also gegoogelt welcher Tierarzt hier in der Gegend ein eigenes Labor hat. Alles andere hat mich nicht interessiert.
Ok einen gefunden und da rein geplatzt und gesagt ich möchte gern ein großes, ausführliches Blutbild. Gleich.
Musst warten - egal - und kam dann zum Doc, der gleich sagte er hätte auch 14 Jahre einen Bullterrier gehabt (Pluspunkt - sagt aber leider nix über seine fachliche Kompetenz aus)
Jedenfalls, wie ein Wunder, sprach er sofort all die Dinge, die hier schon als Möglichkeiten im Gespräch waren an - obwohl ich recht zögerlich mit den bisherigen Infos war. Hab ihm dann aber doch die vorhandenen Befunde gegeben.
Fakt ist das Blut - alles, Organwerte, Entzündungswerte, Pankreaswerte, und diese e...fällt mir grad nicht ein Granulozyten sind absolut im Normbereich
Das Röntgenbild fand er gar nicht schön, konnte aber bei der Untersuchung nix ungewöhnliches feststellen. Auch der Bauch ist weich und grad nicht schmerzhaft (allerdings habe ich heute Mittag nur Reis, Huhn, Zucchini gegeben - ohne jegliche "Zusätze")
Immerhin hat er mir zugehört und sich auch unser "Tagebuch" angeschaut.
Morgen Früh wird Kontrastmittelröntgen gemacht um zu schauen, ob der Darm als solches ok ist - also keine Engstellen, Fremdkörper...
Und dann sehen wir weiter.
Ich weis gar nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Zumindest sind nun nicht mehr so viele Fragen offen und die Hoffnung wieder etwas gestärkt.
Ihr dürft aber gern morgen die Daumen drücken
__________________
"Alles was gigantische Formen annimmt, kann imponieren -- auch die Dummheit."
(Erich Kästner)
die e granulozyten sind eosinophile sog. allergiezellen...
nimm doch trotzdem morgen eine kotprobe mit und laß sie auf kokzidien untersuchen...die untersuchung auf giardien ist nicht unterm mikroskop, sondern ein spezielles testverfahren, und zeigt KEINE anderen parasiten, und alles was du gegeben hast wirkt NICHT gegen kokzidien...
da brauch auch nicht drei tage gesammelt zu werden, wenn und falls diede fiesen dingen zuständig sind sind sie grade aktiv und werden zu hauf in dem stuhl sein
daumendrück...
ist der stein damals eigentlich zutage gekommen, also sichtbar im kot?
Ich will ja nicht unken, aber der Spacko hatte, bis auf leicht erhöhte Eos, ein absolut "normales" Blutbild. Und den Bauch fanden 3 von 4 Tierärzten weich und unauffällig bis auf leichte Blähungen. Die 4. meinte, der Darm sei "geschwollen" (nicht nur gebläht, er würde sich anders anfühlen als bei normalen Blähungen), was sich nachher im Ultraschall auch bestätigt hat.
Es kann bei einem sehr starken entzündlichen Geschehen passieren, dass alles, was an weißen Blutzellen noch da ist, sich an den Ort des Entzündungsgeschehens begibt, und dann erstmal nichts mehr nachkommt, weil der Körper komplett mit der Bekämpfung der Entzündung vor Ort beschäftigt ist. Dann sieht das Blutbild "normal" aus.
Das ist etwa so wie wenn es brennt, und alle Feuerwehrautos sind bei einem Großbrand - dann wirst du auf der Straße (also in der Blutbahn) erstmal keine mehr finden...
Lass dir also nicht einreden, dein Hund "müsse eigentlich gesund sein", oder "es wäre nichts ernstes", wenn der Hund definitiv krank ist und so aussieht.
Es scheint aber immerhin so zu sein, dass der TA, wo ihr jetzt seid, eine gewisse Erfahrung mit Darmentzündungen hat, und mehrere mögliche Ursachen für dieses Krankheitsbild kennt, das ist schonmal mehr, als viele andere zustande bringen.
Wenn (was ja noch gar nicht geklärt ist... aber wenn es halt so ist) das Ganze eine eosinophile Colitis ist - musst du dich von dem Gedanken verabschieden, dass man einfach einen Schalter umlegen kann, und in ein, zwei Tagen ist die Sache gegessen. In so einem Fall ist der Durchfall meist nur ein Symptom von mehreren, und durch die Nahrungsmittelunverträglichkeit befindet sich der ganze Organismus in Aufruhr.
Es wird dann (vermutlich) noch eine Weile dauern, bis ihr ausgetestet habt, was der Hund verträgt und was nicht. Das Problem ist nämlich, dass über die Eosinophilen vermittelte allergische Reaktionen nicht durch einen herkömmlichen Allergietest nachweisbar sind, da der nur auf Antikörper (Immunglobuline) testet. Das ist aber eine andere Art von Allergie, und nur, weil eine solche nicht vorliegt, heißt es nicht, dass auch eine über die Eos vermittelte Allergie unmöglich ist.
Man muss also über Versuch/Irrtum vorgehen, anders geht es nicht.
- Die gute Nachricht ist aber: Wenn der Darm sich erstmal beruhigt hat, und der Hund wieder zu Kräften kommt, kann es gut sein, dass die Unverträglichkeiten zurückgehen, bis nur wenige ganz starke Auslöser zurückbleiben. Es wird also nicht immer so schlimm sein wie jetzt.
Man kann auch so etwas in den Griff kriegen (wobei der Wiederaufbau der Darmflora mE eine ganz wichtige Rolle spielt).
Und der Hund kann gut damit leben.
Ehrlich. Ich weiß aber genau wie du dich fühlst. Als wir den Spacko bekommen haben, war es genau so. Der hat so extrem abgebaut... und gefressen, gefressen, gefressen - kam bloß alles gleich hinten wieder raus... und mit den Tierärzten hatten wir zunächst auch noch Pech. Das hätt den Hund fast das Leben gekostet.
Eigentlich bin ich aus Zeitgründen Nur-Leser, aber die Lisbeth liegt mir sehr am Herzen, da ich sie schon von anderswo "kenne" und was Du hier schreibst erinnert mich eben stark an meine Mini-Hündin, deshalb muss ich nun auch mal schreiben.
Meine Kleine hatte von der 9.Woche an ständig heftigsten Durchfall, meistens sogar massiv blutig. Ich war Stammgast bei den verschiedensten Tierärzten, zeitweise bekam sie jeden 2.Tag Spritzen und es wurde nur immer kurzzeitig besser. Sie magerte immer mehr ab und ich hatte große Angst um sie, sie wog nur 3kg.
Jetzt ist sie 6 Monate alt und endlich ein kleiner drahtig-muskulöser Bulli.
Während unserer Tierarzt-Odysseen hatte ich ihr schon immer diverse Diäten gefüttert, die aber alle nicht zu einem wirklichen Erfolg führten.
Besser wurde es erst als ich folgendes tat:
- ALLE chemischen Mittel absetzen, keine Spritzen, keine Tabletten, nichts
- 3 Tage lang AUSSCHLIEßLICH Möhrensuppe (wichtig: mind. 1,5 Stunden gekocht!)
- ab dem 4. Tag gekochtes und püriertes Hühnchenfleisch in wenigen Gramm zur Möhrensuppe dazu
und von Tag zu Tag nur minimal die Menge erhöhen. Das Ganze in vielen kleinen Portiönchen geben.
Am 2.Tag der Möhrensuppendiät machte sie ein weiches, aber geformtes oranges Würstchen.
Nach ein paar Tagen fing ich dann an, ihr ein, zwei kleine Leckerliebröckchen für gutes Benehmen zu geben, das war leider falsch, denn sie reagierte sofort wieder mit blutigem Durchfall. Der Darm war zwar durch die Schonkost auf dem Wege der Besserung, aber eben längst nicht stark genug für eine Lockerung der Diät.
Ich habe wieder von vorn angefangen und dann drei Wochen absolut konsequent Möhren und Hühnchenbrei gefüttert, seit der 2.Woche allerdings vorsichtig angefangen, Ca zuzugeben.
Nach und nach habe ich ganz langsam - immer nur mit ganz geringen Anteilen - weitere Nahrungskomponenten hinzugefügt und die Möhrenmenge reduziert und bin mittlerweile bei einer ausgewogenen Barf-Ernährung angekommen.
Als Belohnungshappen bekommt sie ausschließlich Lupovet, ein TroFu, welches für Hunde mit chronischen Darmerkrankungen entwickelt wurde.
Sie hatte nur noch einmal Durchfall, aber da hatte sie aus einem Tümpel getrunken und das war nach 2 Tagen ausgestanden.
Ich kann Dir wirklich nur dringend ans Herz legen, auf Hüttenkäse usw. erstmal zu verzichten und den Darm erstmal zur Ruhe kommen zu lassen.
Klar, mit der Möhrensuppe bekommt Lisbeth sicher nicht alle nötigen Nährstoffe, aber das ist nur eine kurze Zeit im Vergleich zu wochen- oder gar monatelangem Durchfall, bei dem der Körper kaum Nährstoffe aus dem so stark geschädigten Darm ziehen kann.
Ich drücke ganz fest die Daumen für die kleine Lisbeth.
Also ich bin zwischen Hoffen und Bangen - aber immerhin "bewegt" sich nun endlich was.
Lisbeth hat die ganze Nacht ruhig und durch geschlafen, also kein Bauchweh. Sie ist sogar recht munter und wartet auf ihr Frühstück
Was mich immerhin sehr beruhigt, das Blut zeigt zumindest kein dramatisch, lebensbedrohliches Bild. Der Darm wird heute genauer angeschaut.
Das ist schon viiiieeeel mehr als ich die letzten 6 Wochen wusste - da wurden immer nur vermutete Diagnosen gestellt und munter drauf los behandelt.
Mir ist absolut klar das es noch lange nicht ausgestanden ist und die Lise noch nicht "übern Berg" ist. Es gibt noch genug schreckliche Dinge die in Frage kommen
@Noeps - der Kot wurde beide Male nach allem untersucht, also Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze... Und ja, der Stein ist auch noch im Hinterkopf (ich hab damals jeden Haufen Tagelang durchwühlt und trotzdem nicht gefunden) - aber den hätte man doch auf dem letzten Röntgenbild sehen müssen.
Kotprobe hab ich keine mehr, sie hat gestern früh das letzte mal...
So, gleich geht es los!
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"Alles was gigantische Formen annimmt, kann imponieren -- auch die Dummheit."
(Erich Kästner)