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HD = Vererbung?????
Dieses Thema hat insgesamt 17 Antworten und wurde bereits 2837 mal aufgerufen.
Antwort
 #1  
Alt 10.04.2010, 09:33
Mr. Ad Mr. Ad ist offline
Kampfschmuser-Fan
 
Registriert seit: 25.03.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 686
Standard Zum Thema

Sollte sich in den Beiträgen auf dieser Seite nicht das Richtige finden lassen, frag' doch einfach eben direkt hier im Forum nach. Mit über 18.000 registrierten Mitgliedern lässt eine passende Antwort ganz bestimmt nicht lange auf sich warten!

MfG
Mr. Ad
 
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  #1  
Alt 15.12.2000, 09:29
Benutzerbild von Astrid
Astrid Astrid ist offline
Gesundheitsapostel™
 
Registriert seit: 25.09.2000
Ort: F-67350 Uhrwiller
Alter: 44
Beiträge: 1.130
Post HD = Vererbung?????

Hallo Leute,

das ist ein sehr langer Bericht, aber er ist es wert gelesen zu werden.
---------------------------------------------

Unser Mann vor Ort -K.H. Pranger- war in den letzten Wochen sehr aktiv und
hat Ungeheuerliches zum Vorschein gebracht.

Da geht es um
-Verflechtungen des VDH mit der Futtermittelindustrie
[Firma Waltham/Effem] und der Bundestierärztekammer

- Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt gegen Christa Bremer, die 3.
Präsidentin des VDH, dessen Geschäftsführer Bernhard Meyer und dessen
ständige Rechtsanwältin Claudia Marienfeldt wegen der Abgabe einer
falschen eidesstattlichen Versicherung und wegen Prozessbetrugs

- Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschafts- und Medizinkriminalität
in Mannheim führt Verfahren gegen das aus BTK, VDH und Waltham/Effem
bestehende Trio wegen des Verdachts des Betrugs, des unlauteren
Wettbewerbs und der Korruption mit aktiver und passiver Bestechung

und da geht es um
-Einladungen für Tierheimleiter zu einem Seminar über Hunde-
und Katzenernährung - gesponsort von Effem - Kost und Logis frei.
Und wie jedes Jahr die Gratiskarten für die VDH-Ausstellung dazu.
[K.H. Pranger vermutet, der DTB hängt tief mit drin.]

Seinen Glauben an die Demokratie verloren .... schilderte uns K.H. Pranger
auch den brisanten Vorfall, wie es die Hunde-Mafia geschafft hat ein Buch
zu verbieten, welches alle bisherigen Vermutungen bestätigt.

Damit Sie nun nicht dumm sterben ... hier unser Praline:

Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin

Die Ausgangssituation

Die Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates des Hundes stellen
seit Jahrzehnten ein erhebliches veterinärmedizinisches Problem dar. In
den westlichen Ländern sind nach den Statistiken der kynologischen
Verbände 70-75% der gesamten Hundepopulationen betroffen. In nahezu allen
Rassen liegen bei mehr als der Hälfte der Hunde insbesondere an Acetabulum
und Femur - der Hüftgelenkspfanne und dem Oberschenkelkopf - pathologische
Veränderungen vor, die als Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Canine Hip
Dysplasia (CHD) bezeichnet werden.

Ätiologisch bzw. ursächlich wurde bei der Hüftgelenksdysplasie des Hundes
bislang allgemein eine polygene Vererbung angenommen. Der Begriff kommt
aus der Nutz- und Schlachttierzucht und besagt, dass neben den Erbfaktoren
auch Einflüsse aus der Umwelt -insbesondere die Ernährung- bei der
Ausprägung eines Merkmals eine Rolle spielen. Das Verhältnis wird durch
den Heritabilitäts- bzw. Erblichkeitsgrad ausgedrückt. Bei der HD des
Hundes nahm man prozentuale Werte von bis zu 60% an, oder bezogen auf 1,
von 0,2-0,6.

In den Vereinigten Staaten, in Großbritannien, in Frankreich und in
Deutschland wurden durch die Hundezuchtverbände Röntgensysteme geschaffen,
um die Hüftgelenksdysplasie zu erfassen und zu bekämpfen. Aber nur in
Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern sollte die HD mittels
Selektion und Ausschluss der erkrankten Hunde aus der Zucht aus den
Populationen der einzelnen Rassen eliminiert werden. Diese genetischen
Maßnahmen erwiesen sich jedoch über drei Jahrzehnte als erfolglos. Der
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) in Deutschland erzielte mit
seinen Bemühungen keinerlei Erfolge gegenüber dem American Kennel Club
(AKC) in den USA, dem Kennel Club (KC) in England oder der Société
Centrale Canine (SCC) in Frankreich. Die Hüftgelenksdysplasie liegt in
allen westlichen Ländern wie eh und je bei 60 - 65 % aller Hunde. Hinzu
kommen noch andere pathologische Veränderungen, sodass sich eine
Gesamtmorbidität- bzw. Gesamterkrankungsrate des Skeletts von 70 - 75 %
ergibt. In den meisten Fällen besteht die HD neben anderen
Skeletterkrankungen.

Die Tierärzte in den westlichen Ländern forderten zwar ohne Nennung
diesbezüglicher Einzelheiten "eine ausgewogene Ernährung" des Hundes und
überließen es der Industrie für Tiernahrung, den Hund mit "optimierten
Vollnahrungen" zu ernähren. Derzeit werden 80-85% der gesamten Hunde ganz
oder teilweise mit industriellem Fertigfutter ernährt, das somit zum
Maßstab einer gesunden Hundeernährung wurde. Mit diesen neuen
Fütterungsmethoden konnte aber auch keine signifikante Verbesserung in der
Morbidität der Hüftgelenksdysplasie erzielt werden. Es bestehen vielmehr
darüber hinaus mit einer sehr hohen Gesamterkrankungsrate zahlreiche
ernährungsbedingte Erkrankungen verschiedener Organsysteme.

Nach Marc Torel und Klaus Dieter Kammerer - einem Tierarzt und einem
Wissenschaftsjournalisten mit medizinischer Ausbildung - können mit
züchterischen Maßnahmen und der derzeitigen industriellen Hundenahrung
grundsätzlich keine Verbesserungen in der Erkrankungsrate der
Hüftgelenksdysplasie erzielt werden, weil die HD nicht erblich ist und das
heutige Hundefutter die HD nicht verhindert, sondern überhaupt erst
verursacht. Nach Auffassung dieser Autoren wird die Hüftgelenksdysplasie
des Hundes allein durch seine Fehlernährung verursacht.

Ein Artikel der TU erregte weltweites Aufsehen

Im Jahre 1996 veröffentlichte die angesehene "Tierärztliche Umschau" (TU)
das Fortsetzungsreferat "Aktuelle Notizen über die Hüftgelenksdysplasie
beim Hund" von Marc Torel und Klaus Dieter Kammerer. Darin referierten und
analysierten die Autoren die gesamte Entwicklung der Hüftgelenksdysplasie.
Sie legten dar, dass die Erblichkeit der Hüftgelenksdysplasie niemals
schlüssig nachgewiesen worden war und objektiv nicht gegeben ist, sodass
deshalb die Zuchtprogramme über nunmehr drei Jahrzehnte ohne Erfolg
bleiben mussten. (Tierärztliche Umschau, Jahrgang 51, S. 455 ff., 1996)

Nach Auffassung von Torel/Kammerer spricht vielmehr alles dafür, dass bei
der HD eine alimentär/hormonelle Ätiologie und Pathogenese infolge
Fehlernährung und erhöhter Produktion von Somatotropin, Trijodthyronin
(T3), Thyroxin (T4), des Parathormons und des insulin-ähnlichen
Wachstumsfaktors IGF-I im Organismus des Hundes vorliegt. Die Autoren
zogen weiterhin Schlussfolgerungen für die Ernährung und Haltung des
Hundes und gaben Hinweise zur Prophylaxe seiner Skeletterkrankungen.

Damit brachten sie zum Ausdruck, dass die HD eine nahrungs- und hormonell
bedingte Ursache und Krankheitsentstehung hat. Die Fehlernährung
verursacht eine erhöhte Produktion des Wachstumshormons, der
Schilddrüsenhormone Trijodthyronin und Thyroxin, des Parathormons und des
insulin-ähnlichen Wachstumsfaktors im Organismus des Hundes. Die Autoren
beschrieben eingehend die Einzelheiten der Fehlernährung und die
nachteiligen Folgen für das Skelett.

Die Publikation fand in der Tierärzteschaft ein großes Interesse und eine
weltweite Resonanz. Aus den USA, aus ganz Europa und selbst aus Südafrika
und Australien gingen bei den Autoren und der Schriftleitung der TU
durchweg sehr positive und zustimmende Zuschriften ein.

Der Dreißigjährige Krieg mit heftigen Kämpfen

Diese aufsehenerregenden "Aktuellen Notizen" bildeten die Grundlage für
das im Jahre 1997 erschienene Kompendium "Der Dreißigjährige Krieg
1966-1996". Das von den Autoren Torel/Kammerer mit einer gewissen
Selbstironie als Kampf- und Streitschrift bezeichnete Buch lieferte
weitere Daten, Fakten und Hintergründe zum Thema Hüftgelenksdysplasie,
insbesondere in der bereits im März 1999 erschienenen ergänzten und
überarbeiteten 2. Auflage. (ISBN 3-9807236-1-5)

Der Titel lehnte sich an den Glaubenskrieg von 1618-1648 in Mitteleuropa
an, da nach der mit ironischen Spitzen versehenen Darstellung der Autoren
die gegen die Hüftgelenksdysplasie gerichteten Bekämpfungsmaßnahmen in den
Vereinen und Verbänden infolge der bestehenden dogmatischen Auffassungen
nicht nur geradezu kriegerisch, sondern letztlich im Ergebnis auch sinnlos
waren.

Durch seinen Furor teutonicus - sein teutonisches Ungestüm - machte das
Kompendium Furore. Die Autoren Torel/Kammerer verstanden sich nicht nur
auf Wortgefechte und fochten eine scharfe Klinge, sondern fuhren auch
schwere Geschütze auf. Die Kampfhandlungen mit Angriff und Gegenangriff
zwischen ihnen und den Betroffenen aus Industrie und Veterinärmedizin
beschäftigen derzeit noch verschiedene Behörden. Die
Bundestierärztekammer, der Verband für das Deutsche Hundewesen und die
Firma Waltham/Effem boykottierten nach Kartellabsprachen das Buch und
unterdrückten die Berichterstattung darüber in der Tierärzteschaft, in den
Vereinen und in den Medien.

Als diese Maßnahmen die Verbreitung des Kompendiums durch
Mund-zu-Mund-Propaganda nicht verhindern konnten, wurde der VDH von der
BTK und Waltham/ Effem vorgeschoben, um vor dem Landgericht Dortmund ein
Verbot des Buches zu erwirken. Als selbst eine am 23.09.1999 bei der
parteiischen und beeinflussten 7. Zivilkammer erlangte einstweilige
Verfügung den Vertrieb des Buches nicht zu stoppen vermochte, intrigierte
der VDH beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt und
erreichte am 10.02.2000 eine Löschung des Titels im Verzeichnis
lieferbarer Bücher (VLB-Verzeichnis), womit "Der Dreißigjährige Krieg"
faktisch auf den Index verbotener Bücher gesetzt wurde, denn er war über
den Buchhandel nicht mehr oder nur mit erheblichem Aufwand zu erhalten.
Die ersten gerichtlichen Maßnahmen gegen den Börsenverein vor dem
Landgericht Frankfurt scheiterten zunächst, da hinter den Kulissen
zwischen den Richtern die Fäden gezogen und Absprachen zu Gunsten des VDH
und seiner Auftraggeber getroffen worden waren. Nach weiteren Maßnahmen
wird aber das Buch wieder im Verzeichnis geführt und kann über den
Buchhandel bezogen werden.

Mit vorgefassten Entscheidungen, die mit der geltenden Rechtsordnung
unvereinbar sind und jeder rechtlichen Grundlage entbehren, und unter
grober Verletzung des Zivilprozess-Rechts entsprach nunmehr am 16.03.2000
die 7. Zivilkammer des Landgerichts Dortmund den Anträgen des VDH auf ein
Verbot des Buches und schränkte gleichzeitig das Grundrecht der
Pressefreiheit ein. Die Verfahren sind aber noch nicht endgültig und
rechtskräftig, sondern werden vom Kartellsenat des Oberlandesgerichts in
Düsseldorf und vom 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts in Hamm in der
Rechtsmittelinstanz überprüft und entschieden werden.

Dagegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Dortmund inzwischen gegen Christa
Bremer, die 3. Präsidentin des VDH, dessen Geschäftsführer Bernhard Meyer
und dessen ständige Rechtsanwältin Claudia Marienfeldt wegen der Abgabe
einer falschen eidesstattlichen Versicherung und wegen Prozessbetrugs.
Auch gegen den unkorrekten und parteiischen Vorsitzenden Beckers von der
7. Zivilkammer und seine Beisitzerinnen Altemeier und Meyer-Tegenthoff ist
ein Ermittlungsverfahren wegen Rechtsbeugung bei der gleichen
Staatsanwaltschaft anhängig. Gleichzeitig überprüft der Präsident des
Oberlandesgerichts Hamm im Wege der Dienstaufsicht die Manipulationen und
den Verdacht der Korruption in Dortmund.

Bei der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschafts- und
Medizinkriminalität in Mannheim laufen derzeit Verfahren gegen das aus
BTK, VDH und Waltham/Effem bestehende Trio infernale wegen des Verdachts
des Betrugs, des unlauteren Wettbewerbs und der Korruption mit aktiver und
passiver Bestechung an. Auch die computergestützte Zuchtwertschätzung des
Dr. Beuing am Institut für Tierzucht und Haustiergenetik der Universität
Giessen wird als profitable Scharlatanerie Gegenstand
staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen sein.

Das Trio infernale muss zwangsläufig die Autoren Torel/Kammerer
diffamieren und völlig unglaubwürdig machen, denn wenn deren Behauptungen
zutreffen würden, wären die Spitzen der Kynologie, der Tierärzteschaft und
der Industrie für Tiernahrung wegen ihrer sich über Jahrzehnte
erstreckenden Stümperei und Scharlatanerie in beispielloser Weise blamiert
und kompromittiert. Das Kompendium "Der Dreißigjährige Krieg" wurde somit
zu einem ausgesprochenen Politikum.

Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin

Nach einem weiteren Jahr brachte nunmehr Klaus Dieter Kammerer am
20.09.2000 seine neue Publikation mit dem Titel

"Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin"

und dem Untertitel

"Die Hüftgelenksdysplasie infolge Fehlernährung
als nicht erbliche Skeletterkrankung des Hundes"

heraus. (ISBN -9807236-0-7)

In dem neuen Fachbuch stellt K. D. Kammerer in moderater Form und mit um
zahlreiche neue Informationen erweitertem Inhalt die gesamte Entwicklung
der Ernährung des Hundes im vergangenen Jahrtausend bis zum Jahresende
1999 und seine ernährungsbedingten Skeletterkrankungen dar. Die Abhandlung
der übrigen von ihm bezeichneten ernährungsbedingten Erkrankungen des
Hundes soll in der anschließend noch im Jahre 2000 erscheinenden
Fortsetzung unter dem Titel

"Ernährung und Fehlernährung des Hundes"

erfolgen, in dem auch eingehend über die für die langfristige
Gesunderhaltung des Organismus des Hundes essentiellen bzw.
lebensnotwendigen bioaktiven Substanzen und sekundären Nahrungsstoffe
berichtet wird.

Der Autor fügte Stein um Stein zu einem eindrucksvollen Mosaik in bunten
Farben und stellt ein letztlich eher düsteres Szenario dar:


Die 12 Thesen von Klaus Dieter Kammerer:

1. Wie in allen westlichen Ländern leiden auch 80-85% der etwa 5,5
Millionen Hunde in der Bundesrepublik mehr oder weniger chronisch und
subchronisch an Adipositas, Leberparenchymschäden,
Stoffwechselerkrankungen, gastrointestinalen Störungen mit
Pankreasinsuffizienz, Herz-Kreislauferkrankungen mit Gefäßsklerose,
Schwächung des Immunsystems mit gehäuftem Auftreten von Allergien,
Infektionen und Karzinomen sowie verschiedenen Erkrankungen des Skelett-
und Bewegungsapparates mit Dysplasien aller Gelenke, besonders jedoch der
Hüftgelenke. Die Lebenserwartung des Hundes ist ganz erheblich reduziert,
wobei der Krebs inzwischen die Statistik der Todesursachen anführt.

2. Ebenfalls 80-85% der Hunde werden ganz oder teilweise mit industriellem
Fertigfutter ernährt, das neben Qualitätsmängeln der verwendeten Rohstoffe
in der Regel methodische Fehler in der Zusammensetzung und im
Herstellungsprozess aufweist. Die Morbidität der vorstehend bezeichneten
Erkrankungen korrelierte in den letzten 30 Jahren zweifelsfrei mit den
Umsätzen der Industrie für Tiernahrung. Insbesondere die
Skelett-Erkrankungen mit der Hüftgelenksdysplasie stehen in direktem
Zusammenhang mit der jahrzehntelangen Fehlernährung des Hundes und sind
ihre direkte Folge.

3. Das Prinzip für die Herstellung moderner Hundenahrung wurde aus der
Massenproduktion von Nutz- und Schlachttieren übernommen, besonders der
Kälber- und Schweinemast. Kälbern und Ferkeln wird eine auf schnelles
Wachstum und Gewichtszunahme berechnete Mischung aus den primären
Nahrungsstoffen

Kohlenhydrate, Proteine, Fette,
Mineralstoffe und Vitamine

in den Trog gerührt. Für den Handel werden anstelle der 25 bzw. 50 kg
Säcke des Kälber- und Schweinefutters für den Hund Kleinpackungen und
Dosen mit bis zu 80 % Wassergehalt als Hundefutter konfektioniert und
angeboten. Dieses Futter unterscheidet sich nur durch hundespezifische,
synthetische Aroma-, Geschmacks- und Lock-Stoffe sowie durch die
aufwendige Verpackung vom Futter für Schlachttiere. Allenfalls besteht
noch ein Unterschied darin, dass sich im Futter für die Hunde zur
Täuschung der Verbraucher teilweise bis in die Faserstrukturen zu Fleisch
und "fleischigen Brocken" imitiertes Soja befindet. Die gentechnische
Veränderung von Soja führt zu Lipidablagerungen in den Organen und der
Gehalt an Phyto-Östrogenen zu pathologischen Veränderungen am Skelett:

"Frankenstein-Food"

Somit wurde nicht nur der angebliche Erbmodus bei der HD des Hundes aus
der Nutz- und Schlachttierzucht übernommen, sondern auch seine Ernährung.

4. Durch die starke Erhitzung der Rohstoffe in Hochdruckwasserdampf bis zu
250 °C und die anschließende Heißlufttrocknung werden die Kohlenhydrate
zwar aufgeschlossen, die Proteine und Fette aber denaturiert sowie alle
natürlichen Vitamine zerstört. Ebenfalls zerstört oder verändert werden
die für eine langfristige Gesunderhaltung des tierischen Organismus
lebensnotwendigen sekundären Nahrungsstoffe und bioaktiven Substanzen.
Deshalb wird dem Futter anschließend eine standardisierte Mineralstoff-
und Vitaminvormischung zugesetzt, die in der Regel zu hoch dosiert ist.
Die Phyto-Östrogene aber bleiben weitgehend erhalten und greifen mit der
gleichen Wirkung im Organismus wie die endogen gebildeten Sexualhormone
auch in den Knochenstoffwechsel ein, während die Lipidablagerungen zu
einer Sklerose der Blutgefässe und damit zu Hypertonie und Herz- und
Kreislauferkrankungen führen. Aufgrund dieser Fütterungs-Methoden
entstehen beim Hund insbesondere Überernährung, die Osteodystrophia
fibrosa, die Osteochondrose (OCD), hormonelle Dysfunktionen sowie Vitamin
A und D3- Hypervitaminosen und in deren Gefolge pathologische
Skelettveränderungen mit Hüftgelenksdysplasie. Allein durch eine
Überdosierung mit Vitamin D3 in der Nahrung und vitaminisierten
Mineralstoffpräparaten kann die Legg-Calvé-Perthes- Erkrankung mit einer
aseptischen Femur-kopfnekrose und pilz- und walzenförmigen Auftreibungen
entstehen und damit HD. Das meist mit einem Appetizer versetzte
Fertigfutter führt über eine verstärkte Nahrungsaufnahme zu einer mehr
oder weniger ausgeprägten Adipositas und langfristig zu chronischen
Erkrankungen verschiedener Organsysteme, insbesondere von Herz- und
Kreislauf. Die im Labor konzipierte moderne Nutztierernährung wurde
ursächlich für die Hüftgelenksdysplasie des Hundes. Während Kälber und
Schweine nach Erreichen eines Levels an Größe und Gewicht innerhalb von
Monaten mit ihrem pathologisch veränderten Skelett geschlachtet werden,
muss der Hund sich sein Leben lang auf seinen kaputten Knochen
fortbewegen.

5. Die Vererbung der Hüftgelenksdysplasie des Hundes und seiner übrigen
Skeletterkrankungen wurde niemals nachgewiesen. Die ersten nach der
Ätiologie der HD suchenden Veterinärmediziner stellten verschiedene
Hypothesen auf, von denen schließlich die polygene Vererbung den Vorzug
erhielt, weil sich mit ihr scheinbar alles erklären ließ. Spätere Autoren
übernahmen unreflektiert und ohne kritische Überprüfung diese Vermutungen
und schrieben nur ab. Andere schrieben für Geld Gefälligkeitsarbeiten. Es
entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, dass Professor Helmut Meyer als
Ernährungswissenschaftler, Oberassistent und Direktor in spe des Instituts
für Tierernährung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover im Jahre 1968
über die Vererbung der HD publizierte, obwohl es sich nicht um sein
Fachgebiet handelte und er von der Genetik des Hundes nichts verstand,
dafür aber bereits sehr gute geschäftliche und finanziell einträgliche
Verbindungen zu Waltham/Effem unterhielt. Letztlich entstand ein
ausgesprochenes Dogma über die polygene (polyfaktorielle,
multifaktorielle) Erblichkeit der Hüftgelenksdysplasie.

6. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie des Geschicks, dass es sich bei
der HD tatsächlich um eine multifaktorielle Erkrankung handelt. Als
Ursachen kommen nämlich verschiedene ernährungsbedingte Grunderkrankungen
in Betracht:

a) Rachitis (Knochenerweichung durch Ca- und Vitamin D3-Mangel)
b) Morbus Moeller-Barlow (Skorbut durch Vitamin C-Mangel)
c) Vitamin A+D3-Hypervitaminosen (toxische Überdosierung)
d) Legg-Calvé-Perthes-Erkrankung (Femurkopfnekrose)
e) Genu valgum (X-Bein)
f) hormonelle Dysfunktionen (Schilddrüsenstörung u. a.)
g) Osteochondrose-Syndrom (degenerative Knorpelerkrankung)
h) Osteodystrophia fibrosa (Knochendystrophie)
i) Adipositas (Fettsucht, Übergewicht)
k) Überlastung bei der Bewegung

Die diesen Grunderkrankungen zu Grunde liegenden Stoffwechselentgleisungen
mit alimentär/hormonellen Dys-Funktionen führen mithin zu Dys-Plasien am
gesamten Skelett des Hundes und reichen von ganz leichten und vielfach
klinisch unerkannt bleiben- den Verlaufsformen bis zu schweren
Deformationen. Da am Hüftgelenk die dynamischen und statischen Kräfte der
Bewegung am stärksten sind, kommt es hier zwangsläufig zuerst zu
Verformungen bzw. Dysplasien. Eine Dysplasie kann aber auch an allen
anderen Gelenken auftreten und man würde sie in mehr oder weniger schwerer
Form bei allen Hunden mit HD finden, wenn man nicht nur die Hüftgelenke
röntgen würde. Bei einem großen Teil der Fälle von Hüftgelenksdysplasie
liegt auch gleichzeitig eine Dysplasie des Schulter-, Ellenbogen und
Kniegelenks vor.

7. Bei der Ätiologie und Pathogenese der Hüftgelenksdysplasie hat deshalb
nur der Begriff der Faktorenkrankheit Bestand, allerdings ohne den Faktor
Gene. Demnach ist die Hüftgelenksdysplasie als Komplikation einer
Stoffwechselerkrankung im Welpen- und Junghundalter und als Symptom einer
generalisierten, alimentär/hormonellen Erkrankung des Skeletts anzusehen
und keineswegs als erblich bedingte isolierte Anomalie von Acetabulum und
Femur.

8. Die multinationalen Konzerne Nestlé (Bonzo, Friskies, Matzinger),
Colgate-Palmolive (Hill's Science Diet), Procter & Gamble (Iams,
Eukanuba), Heinz (Recipe)) und insbesondere Mars mit den
Tochtergesellschaften Waltham und Effem (Schappi, Pedigree Pal, Advance,
Frolic) beherrschen den Multi-Milliarden-Dollar Weltmarkt für
industrielles Hunde- und Katzenfutter und darin 90% des europäischen
Marktes . Daneben haben Ralston Purina (Pro Plan, Purina, Latz) und Royal
Canin (Selection, Size mini-medium-maxi) eine gewisse Bedeutung. Effem ist
in Deutschland Marktführer mit einem Marktanteil von 75-80% bei einem
Markt von 3,5 Milliarden Deutschen Mark und erwirtschaftet bei einem
Umsatz von etwa 2 Milliarden nahezu 1 Milliarde Profit. Hinter den meisten
der vielen kleinen Hersteller stecken zudem diese großen Unternehmen.

9. Diese Firmen verfügen über nahezu unbegrenzte Mittel für die Werbung.
In den westlichen Ländern stehen jährlich um- und zusammengerechnet über
10 Milliarden DM = 10.000 Millionen in den Werbeetats für die
Hundefutterwerbung zur Verfügung. Allein in der Bundesrepublik setzt der
Mars-Konzern mit Waltham und Effem nahezu ½ Milliarde = 500 Millionen DM
jährlich zur Pflege der öffentlichen und nicht öffentlichen Landschaft
ein. Die Gelder werden zunächst für Plakat- und Anzeigenwerbung, für
Fernsehspots sowie für die bezahlten Public Relations Artikel in Zeitungen
und Zeitschriften eingesetzt. Die kynologische Yellow Press ist vollkommen
in der Hand der Industrie für Tiernahrung und kann und darf nur das
veröffentlichen, was im Interesse ihrer Auftraggeber liegt. Kynologische
Vereine und Verbände mit ihren Funktionären genießen erhebliche
finanzielle Zuwendungen. Der VDH und seine Vorstandsmitglieder sind
jährlich Nutznießer in Millionenhöhe und damit völlig abhängig und korrupt
geworden. Während alle diese Gelder gezahlt werden, um Personen und
Stimmen zu kaufen, fließen Schweigegelder an die Parteien, an
Institutionen und an die Justiz.

10. Aber auch die Tierärzteschaft ist inzwischen fest an diese
multinationalen Konzerne gebunden. Dem gegenseitigen Filz verdanken
zahlreiche Tierärzte Arbeit und Brot. Von den 20.000 praktizierenden
Tierärzten in der Bundesrepublik sind ohnehin ca. 20-25% arbeitslos und
weitere 20-25% müssten ihre Praxen schließen, wenn ihnen nicht die
durchschnittlich DM 40.000-50.000 jährlich aus dem Verkauf von Diätfutter
und dem Röntgensystem des Verbandes für das Deutsche Hundewesen zur
Deckung der Praxisunkosten (Miete, Personal) zur Verfügung stehen würden.
Erhebliche Mittel in bar und Naturalien gehen an Studenten der
Veterinärmedizin, an med.-technisches Hilfspersonal und an die Tierärzte
selbst. Die meinungsbildenden Tierärzte bzw. Ernährungswissenschaftler an
den Instituten für Tierernährung sind fast alle geschmiert und reisen auf
Kosten der einzelnen Firmen um die ganze Welt. Sie empfehlen mithin aus
Eigennutz diese Produkte und erzählen den Hundehaltern nur von den
Vorteilen des industriellen Hundefutters, während sie zu den Nachteilen
schweigen. Da die gesamten Werbeetats über die Umsätze und damit über die
Verkaufspreise der einzelnen Marken finanziert werden, bezahlen die
Verbraucher und Hundehalter die Gehirnwäsche, der sie fortwährend
unterzogen werden, noch aus der eigenen Tasche und bedenken dabei nicht,
dass die keineswegs so optimierten Produkte auch noch wesentlich
überteuert sind. In den anderen Ländern liegen gleiche oder ähnliche
Verhältnisse vor.

11. Die vorstehend aufgeführten Unternehmen - insbesondere jedoch Waltham/
Effem - initiierten das Dogma von der Erblichkeit der Skeletterkrankungen
des Hundes zur Kaschierung der methodischen Fehler der industriellen
Tiernahrung und hielten es über drei Jahrzehnte aufrecht. Fast alle
maßgeblichen Veterinäre, die sich in den USA, England und Deutschland mit
der HD befassen oder befasst haben, erhielten irgendwann Zuwendungen von
Waltham/Effem, Ralston Purina oder den anderen. Das Kalkül und die
Marketingstrategien benötigen nicht den gesunden, sondern den kranken
Hund. Die Erkrankungen der verschiedenen Organsysteme infolge der
Fehlernährung gaben den Anstoß zur Innovation des Marktes mit den
zahlreichen Diät-Produkten, die über den Tierarzt vertrieben werden und
dem von den Herstellern nicht nur die jeweiligen Marken frei Haus
geliefert werden, sondern auch die für ihren Einsatz erforderlichen
kranken Hunde. Industrie und Tierärzteschaft unterhalten in den westlichen
Ländern in einem durch und durch korrupten System eine weiße Kragen- und
Kittel-Kriminalität mit dem größten Betrug in der Geschichte der
Veterinärmedizin, einer ausgesprochenen Chronique scandaleuse.

12. Die Fehlernährung des Hundes und das Dogma über die Erblichkeit seiner
Hüftgelenksdysplasie stellen zunächst einen doppelten Irrtum und in
Anbetracht des von der Industrie für Tiernahrung und den besonders in USA,
England und Deutschland in ihren Diensten stehenden Professoren und
Professorinnen an den veterinär-medizinischen Fakultäten der Universitäten
bei der Gesundheit des Hundes geschaffenen und über vier Jahrzehnte
unterhaltenen Desasters den Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin dar:
Millionen Hunde in aller Welt wurden nämlich in diesem Zeitraum krank- und
zu Tode gefüttert. Durch eine Reform der Hundeernährung mit einer
Verbesserung der Qualität und Beseitigung der methodischen Fehler bei der
Herstellung ließe sich in wenigen Jahren die Morbidität bzw.
Erkrankungsrate der zahlreichen ernährungsbedingten Erkrankungen des
Hundes signifikant senken. Insbesondere könnten die Skelett-Erkrankungen
mit der Hüftgelenksdysplasie zumindest erheblich reduziert werden.


Dieses Exposé ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten
Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags,
der Entnahme von Abbildungen, der Funksendung, der Mikro-verfilmung oder
der Vervielfältigung auf anderen Wegen und der Speicherung in
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vorbehalten. Die Urheberrechte liegen bei Transanimal und Klaus Dieter
Kammerer.

Fassung vom 20.09. 2000
[ Externer Link (öffnet in neuem Fenster) www.transanimal.de/deutsch.htm ]
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>>>>> DAS BUCH SOLLTE UNBEDINGT UNTER IHREM WEIHNACHTSBAUM LIEGEN <<<<<


Bestellung:
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Nach diesen Fakten sollte auch dem letzen Hundebesitzer klar sein, warum
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  #2  
Alt 15.12.2000, 09:41
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Uuups, das ist ein Hammer. Das muß ich nun erst einmal verdauen.

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  #3  
Alt 15.12.2000, 10:13
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Hallo,

habe die Mail auch gerade bekommen.
Jetzt verstehe ich auch, warum mir mein Tierarzt voriges Jahr auf Fragen nach der Ernährung sagte, "er" würde das Futter für seinen Hund selbst machen (wie früher) und kein Fertigfutter verwenden.

Mit Rotti-Grüßen
Buddha

  #4  
Alt 15.12.2000, 10:46
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Hallo Ihr Lieben,

meine Tierklinik sagt schon immer das die Sache mit der HD aus 1/3 Ernährung, 1/3 Haltung und 1/3 Vererbung ist. Also ich denke das sie gar nicht schlecht liegen.
Tja und die Chefin der Klinik hat mir immer gesagt das ich kein Fertigfutter geben soll. Habe ich auch nie gemacht. Das heißt, jetzt im Moment mit 6 Hunden, muß ich ein Drittel Fertigfutter dazu geben. Kann es mir finanziell einfach nicht erlauben nur zu kochen.

Liebe Grüße


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  #5  
Alt 15.12.2000, 11:37
Benutzerbild von Alexis
weiblich Alexis Alexis ist offline
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Hallo Astrid,

das ist ja ein echter Hammer!
Habe mir das Buch gleich bestellt und werde es aufmerksam lesen. Stimmt der Bericht so, wie er da steht, ist das einer der größten Skandale in der Tiermedizin. Und daß der VDH diese Verheimlichung noch unterstützt...naja, von diesem Verein erwarte ich eh nicht Gutes mehr!
Vielen Dank für das posten dieses Beitrages!

Liebe Grüße
Alexis

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  #6  
Alt 16.12.2000, 15:56
Nadja Nadja ist offline
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Astrid, ich danke Dir sehr für diesen Bericht.

Was soll ich sagen? Ich weiß es nicht. Ich bin einfach nur fassungslos.

Geld regiert die Welt... schade, dass man nicht auswandern kann.

Nadja
  #7  
Alt 18.12.2000, 07:20
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Hi !

Ich habe die Mail auch erhalten und vor lauter Wut halte ich mich mit meiner Meinung dazu lieber zurück.


merlin



[Dieser Beitrag wurde von merlin am 18. Dezember 2000 editiert.]
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Liebe Grüße
merlin
  #8  
Alt 18.12.2000, 08:23
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mmmmm........

das soll ich alles glauben ???

Warum geht man dann eigentlich in der Humanmedizin von einer erblichen Disposition der Hüftgelenksdysplasie aus ?

Der Schreiber kommt mir vor wie ein "Eiferer".

Vera

  #9  
Alt 18.12.2000, 10:25
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Astrid Astrid ist offline
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Hallo bickrottis,

ich habe mir das Buch bestellt. Warte mit Spannung darauf. Also das die HD nur vom Futter herkommt kann ich mir auch nicht vorstellen, aber ich glaube das es seinen Beitrag dazu leistet.

Wie oben schon erwähnt hat meine Tierärztin schon vor einigen Jahren gesagt ich solle kochen.
Na jetzt warten wir mal ab was in dem Buch steht. Wenn ich es habe, werde ich mal in ganz groben Zügen erklären um was es geht.

Viele liebe Grüße


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  #10  
Alt 19.12.2000, 02:25
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Hallöchen !

Also nur von der Ernährung kann es nicht kommen.
Unsere Großen haben es praktisch seit Ihrer Geburt.
Zuerst war es eine Vermutung, aber nach der ersten Röntgenuntersuchung stand es fest.

Daher ist es unmöglich das es nur von der Ernährung kommen kann.

Schöne Grüße

merlin
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Liebe Grüße
merlin
  #11  
Alt 19.12.2000, 08:01
Sabine G
 
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Hm. Das ist starker Tobak. Und würde praktisch bedeuten, daß alle ihren Hund seit Jahrzehnten krankgefüttert haben.
Gut - Produkte der Firma Effem werden von mir ohnehin nicht gekauft. Dennoch habe ich bislang zu 80% auf Fertigfutter zurückgegriffen. Sollte das ein Fehler gewesen sein? Keine Ahnung. Ich bin kein Veterinär.

Ich werde diesen Bericht mal meinem Tierarzt vorlegen - von ihm weiß ich, daß er den VDH ebenfalls sehr kritisch sieht und auch, daß er keine bestimmten Diätfutter an seine Patienten weiterempfiehlt.


Sabine

P.S.: Vielen Dank an Astrid für diesen Eintrag :-)



[Dieser Beitrag wurde von Sabine G am 19. Dezember 2000 editiert.]
  #12  
Alt 21.12.2000, 23:22
Roland Roland ist offline
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Hallo Astrid,

mir gefällt der etwas "reißerische Ton" in dem Artikel nicht. Ich habe das Gefühl, da wird im Eifer ziemlich polarisiert, um nicht zu sagen polemisiert. Ich würde auch gerne wissen, ob HD erblich ist oder nicht, aber darum scheint es mir hier erst in zweiter Linie zu gehen.
Zunächst mal wird eine Verschwörungstheorie entworfen, die ich stellenweise (zu) unglaublich finde. Ich glaube nicht, das wissenschaftliche Daten, die die Erblichkeit von HD widerlegen könnten, vollständig unter den Teppich gekehrt werden könnten. Da würde immer etwas durchsickern.

Mehr zur HD aus meiner (leidvollen) Erfahrung: Unsere "Dicke" hat mittlere bis schwere HD und ist an beiden Ellenbogen wegen OCD operiert worden. Ihr Vater steht in England, ihre Mutter wurde gedeckt importiert. Vom gleichen Vater hat es mit anderen Hündinnen Würfe gegeben, in denen die gleichen Gelenksprobleme in dieser Kombination bei den Nachzuchten auftraten.
Unser junge Hündin wurde vor drei Wochen geröngt: Sehr gute Hüften. Ihr Vater ist HD-frei, Großeltern z.T. auch, die Mutter hat Übergang.
Wenn ich beide Hunde und ihre Geschichte betrachte, tendiere ich eindeutig zur Erblichkeit der HD. Dabei würde ich einen Einfluß der Ernährung und der (Über-) Belastung in geringerem Maße mit einschließen.

Gruß
Roland

  #13  
Alt 21.12.2000, 23:32
Benutzerbild von bickrottis
bickrottis bickrottis ist offline
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Hallo Astrid !

Bin auf Deinen Bericht über das Buch gespannt !

Liebe Grüße von Vera

  #14  
Alt 22.12.2000, 13:29
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Astrid Astrid ist offline
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Hallo Roland,

also ich habe den Bericht hier nur rein kopiert! Ich gehe immer noch davon aus das HD sowohl erblich als auch futterbedingt bzw. Haltungsbedingt ist. Ich denke es spielen Faktoren zusammen.

Liebe Vera,

wenn ich das Buch bekomme, werde ich mich gleich drauf stürzen und werde euch selbstverständlich davon berichten.

Liebe Grüße


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  #15  
Alt 23.12.2000, 05:55
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Hallo Zusammen !

Ich stimme Astrid zu und gehe auch davon aus das HD durch das Zusammentreffen von mehreren Faktoren entsteht.
Eine Ursache alleine erscheint mir als unmöglich.

Ich wünsche Euch allen, Euren Familien, Lieben und Tieren ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres Jahr 2001.

Bis bald


merlin

[Dieser Beitrag wurde von merlin am 23. Dezember 2000 editiert.]
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Liebe Grüße
merlin
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