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Protest gegen Katzenfütterungsverbot
Dieses Thema hat insgesamt 8 Antworten und wurde bereits 394 mal aufgerufen.

Antwort
 #1  
Alt 10.04.2010, 09:33
Mr. Ad Mr. Ad ist offline
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Ort: Niedersachsen
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Standard Zum Thema

Sollte sich in den Beiträgen auf dieser Seite nicht das Richtige finden lassen, frag' doch einfach eben direkt hier im Forum nach. Mit über 18.000 registrierten Mitgliedern lässt eine passende Antwort ganz bestimmt nicht lange auf sich warten!

MfG
Mr. Ad
 
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  #1  
Alt 04.10.2004, 16:16
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weiblich Chrisi Chrisi ist offline
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Exclamation Protest gegen Katzenfütterungsverbot

Folgende Mail erhielt ich heute, wäre schön wenn ihr euch beteiligen würdet.






Bitte weiterleiten und in die Tierschutzverteiler aufnehmen.

Schreiben an die Stadt Wolgast das Katzenfütterungsverbot betreffend!
Bitte beteiligt Euch mit einem Protestschreiben!
Danke!!!





Samtpfote Emmerich am Rhein e.V.

Hilfe für ausgesetzte und misshandelte Katzen

Borgheeser Weg 95

46446 Emmerich am Rhein

Tel. 02822 68 99 18

Externer Link (öffnet in neuem Fenster) www.tierschutz-emmerich.de





Stadt Wolgast
Hauptordnungsamt
Ordnungsamtleiter
Herrn Schönwandt
juergen.schoenwandt@wolgast.de
Burgstraße 6

171431 Wolgast





Sehr geehrter Herr Schönwandt ,

wie wir erfahren haben, sind Sie verantwortlich für das kürzlich in Wolgast ausgesprochene Katzenfütterungsverbot.

Wir der Tierschutzverein Samtpfote aus Emmerich, einer Stadt, in der die Stadtväter ebenfalls annahmen Tierschützern das Füttern ausgesetzer, herrenloser Tiere verbieten zu können, haben in unserer Stadt, die für das Fütterungsverbot verantwortlichen Personen mittlerweile angezeigt.
Unterstützt wurden wir hierbei von der Tierschutzorganisation Peta, die 800.000 Mitglieder zählt.

Wir werden den Katzenschutzbund Greifswald und Umgebung nunmehr in seinem Kampf gegen das Fütterungsverbot unterstützen.

Sie, Herr Schönwandt, werden sich noch wünschen dieses niemals ausgesprochen zu haben.

Sie haben damit gegen geltendes Tierschutzrecht verstoßen und sich strafbar gemacht.





Tierschutzgesetz §17



Straftaten



Mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft wer



1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet



2. einem Wirbeltier


aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden

oder

b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder

Leiden zufügt.

Wir werden dafür Sorge tragen das Tierschützer bundesweit hiervon Kenntnis bekommen.

Zudem werden wir uns dafür einsetzen, dass der Tierschutzverein Greifswald und Umgebung die finanzielle Unterstützung der Stadt für Fundkatzen erhält, die Ihm für seinen Aufwendungen nach geltendem Tierschutzrecht zustehen.

Hier einige Auszüge aus dem Tierschutzgesetz.


Gemäß der Landesverordnung vom 18. Oktober 1976 (GVOBl. Schl.-H.S. 266) sind für die Durchführung des Fundrechts (s. §§ 965 bis 984 i. V.m. § 90 a BGB) die Bürgermeister der amtsfreien Gemeinden und die Amtsvorsteher als örtliche Ordnungsbehörden zuständig. Sie sind verpflichtet, auch Fundtiere entgegenzunehmen und entsprechend zu verwahren (s. insbesondere §§ 966 bis 968 BGB).


Zu den Aufwendungen, die die Fundbehörde zu erstatten hat, gehören die Kosten für eine artgemäße Unterbringung, Pflege und Ernährung im Sinne des §2 Tierschutzgesetz. Dazu gehören auch die Kosten für notwendige tierärztliche Behandlungskosten für Verletzungen und akute Krankheiten sowie für unerlässliche prophylaktische Maßnahmen (z. B. Impfungen, Entwurmungen).

Es wird daher den zuständigen Behörden empfohlen. Einzeln oder gemeinsam mit Nachbargemeinden – auch für evtl. größere Einzugsbereiche (überregional) – entsprechende Vereinbarungen (evtl. Pauschalvereinbarungen) mit den jeweiligen Tierschutzvereinen zu treffen. Hierdurch sollen einerseits Tierheime bzw. Tierschutzvereine mit der Unterbringung und Betreuung der Tiere beauftragt und andererseits eine Übernahme der Kosten durch die zuständigen Behörden als Gegenleistung für geleistete Dienste (im Auftrag der Gemeinden) zugesichert werden

Trifft die Behörde eine Entscheidung, die gegen geltendes Recht verstößt, kann eine Fachaufsichtsbeschwerde zur Überprüfung der Entscheidung bei der nächsthöheren Dienststelle eingereicht werden. In komplizierten Fällen kann auch der Regierungspräsident eingeschaltet werden.



Jeder kluge Ordnungsamtsleiter, der diese Gesetze kennt, und weiß dass ein Tierschutzverein vor Ort bisher fast völlig autonom gearbeitet hat, ohne die Ihm zustehenden Gelder einzufordern, tut gut daran sich keinen ärger in Form eines Fütterungsverbotes ins Haus zu holen.

Da Sie dieses ungeschriebene Gesetz nun mal gebrochen haben, sollten Sie sich darauf gefaßt machen, dass in der Folge für die Stadt nun erhebliche Mehrkosten entstehen werden.

Wir werden dem Katzenschutzbund Greifswald anraten diese Gelder notfalls einzuklagen und hier sehr gerne behilflich sein.
Denn auch das praktizieren wir gerade in Emmerich am Rhein.

Bezüglich Ihrer Terminsetzung bis zum 01. November d. J. die Katzen vom alten, Städtischen Friedhof zu "entfernen, teilen wir Ihnen mit, dass diese Tiere allesamt Fundkatzen sind, um die sich die Stadt zu kümmern hat. Wenn diese Tiere also dort nicht erwünscht sind, sollten Sie sich hier für diese Tiere um geeignete Unterbringungsmöglichkeiten kümmern.

Wir weisen Sie schon jetzt darauf hin, das wir, sollten Sie nicht binnen 14 Tagen, ab Eingang dieses Schreibens einen Kompromiss mit dem Katzenschutzbund Greifswald gefunden haben, der die Rechte der Tiere berücksicht, von hier aus Anzeige gegen die Stadt Wolgast sowie alle für das Fütterungsverbot verantwortlichen Personen, gegen Sie an erster Stelle, erstatten werden.

Durch das Fütterungsverbot, nötigen Sie den Katzenschutzbund Greifswald, gegen geltendes Tierschutzgesetz zu verstoßen und Tieren, die bisher betreut wurden, unnötigen Leiden und Schmerzen auszusetzten.

Tierschutzgesetz


Paragraph 1:

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.


Das Fütterungsverbot wird zur Folge haben, dass Tiere sterben. Verstoß gegen § 17 Tierschutzgesetz.

Dieses haben Sie zu verantworten!
Uns wird es eine große Freude sein für die Rechte der Tiere - auch in Ihrer Stadt - zu streiten.

Bei Interesse schaun Sie doch mal auf unsere Internetseite. Hier finden Sie den gesamten Schriftverkehr zwischen uns und der Stadt Emmerich, die Petition gegen die Stadt Emmerich, die Anzeige die von uns erstattet wurden,
usw.. Externer Link (öffnet in neuem Fenster) www.tierschutz-emmerich.de

Tierschutz ist laut § 20a Staatsziel.
Sie dürften es sehr schwer haben diesen Kampf zu gewinnen.

Und wenn Sie darauf pochen sollten, dass es sich hier um wildlebende Katzen handelt, deren Fütterung Sie nach der Satzung Ihrer Stadt verbieten könnten, weisen wir darauf hin, dass es Wildkatzen in Deutschland nicht gibt, diese finden sich im bayrischen Wald.
Sie machen sich somit auch noch des Amtsmissbrauchs schuldig, indem Sie diese satzungsgemäße Vorgabe gegen Hauskatzen anwenden.

Mit freundlichen Grüße

Gabriele Hilbig
Erste Vorsitzende
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»Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit«
Theodor Heuß, 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
"Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Narr. Doch wer sie weiß, und sie immer noch eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."
(Bertolt Brecht)
  #2  
Alt 04.10.2004, 18:35
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Standard Re: Protest gegen Katzenfütterungsverbot

...wird erledigt und weitergeleitet!

Alexis
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  #3  
Alt 04.10.2004, 19:12
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Standard Re: Protest gegen Katzenfütterungsverbot

Noch ne Mail:




Tiere in Not
Dringender Spendenaufruf!!!
49 Katzen und Hunde stehen vor dem Hungertod!!
Kein Geld mehr für den Tierarzt
Eure Hilfe und Unterstützung ist dringend erforderlich!!!

Diese Mail bitte in die Tierschutzverteiler aufnehmen und weiterleiten.

Nachdem vor einigen Wochen auch gegenüber dem Tierschutzverein Greifswald und Umgebung e.V.,
von der dortigen Stadtverwaltung, ein Fütterungsverbot für herrenlose und streundende Katzen ausgesprochen wurde, hat nun auch deren Sponsor seine Zahlungen von heute auf morgen eingestellt.

Das ausbleiben der Sponsorengelder bedeutet, dass zur Zeit weder Geld für Futter noch für Tierarztkosten vorhanden ist.
Es sind mehrere Tiere in der Notstation in Greifswald, die dringend tierärztlich versorgt werden müssen.
Diese drohen zu sterben wenn nicht ganz schnell Geld reinkommt.

Wir bitte Euch alle , die Ihr diese Mail erhaltet und selbst nicht am Hungertuch nagt, ein paar Euro dorthin zu überweisen, damit dort für die nächsten Wochen ein finanzielles Polster vorhanden ist, bis wir die Stadt, mittels einer Strafanzeige dazu gebracht haben, ihre gesetzlichen Verpflichtung, die Kosten für diese Fundkatzen zu übernehmen.




Katzenschutzbund Greifswald und Umgebung e. V.
Verwendungszweck - Kennwort -: Spendenaktion Tiere in Not )
Konto-Nummer: 530 959 0
Bankleitzahl: 120 965 97
Geldinstitut: Sparda-Bank Berlin, Filiale Greifswald


Es wäre auch schön, wenn Ihr ein paar tröstende Worte an den Verein schreiben würdet, denn man fühlt sich dort gerade sehr hilflos und verlassen.
katzenschutzbund-greifswald@t-online.de
Ansprechpartner: Christiane Härttrich

Wir halten Euch auch auf unserer HP darüber auf dem Laufenden wie es in Greifswald, das Fütterungsverbot betreffend, weiter geht.


Kommt Euch dieser Notruf bekannt vor?
Ja, Ihr täuscht Euch nicht. Uns ist genau dasselbe wiederfahren.

Allen die uns zur Seite gestanden haben sagen wir ganz herzlich Danke!!
Auch unser Kampf gegen die Willkür der Behörden ist noch nicht zu Ende.
Auch wir haben bis heute keinen neuen Sponsor gefunden der uns mit durchträgt und unsere Arbeit unterstützt.
Die Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung läßt auch bei uns sehr zu wünschen übrig.


Wir geben nicht auf und stellen uns jetzt an die Seite des Tierschutzvereins Greifswald um diesem zu helfen.
Wir bitten jeden von Euch dasselbe zu tun.
Nur gemeinsam sind wir stark im Kampf gegen bestehendes Unrecht.

Gabriele Hilbig

Samtpfote Emmerich am Rhein e.V.
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info@tierschutz-emmerich.de
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Bankverbindung:
Sparkasse Emmerich-Rees
Konto: 10 88 60
BLZ: 358 500 00

Ein eigetragener, besonders
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»Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit«
Theodor Heuß, 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
"Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Narr. Doch wer sie weiß, und sie immer noch eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."
(Bertolt Brecht)
  #4  
Alt 04.10.2004, 20:09
Birgit Birgit ist offline
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Beiträge: 6.140
Standard Re: Protest gegen Katzenfütterungsverbot

Gibt es dieses Fütterungsverbot nicht überall?
Bei uns jedenfalls auch. Das Füttern verwilderter Tauben und Katzen ist bei uns auch verboten. Und es handelt sich bei diesen Tieren auch ausdrücklich nicht um Fundtiere sondern um freilebende Tiere, für die die Kommune finanziell nicht zuständig ist.
So steht es auch in einer Empfehlung des Städtebundes (kann grad nicht nachsehen, habs auf Arbeit)
Man kann schon freilebende verwilderte Katzen füttern, auf eigenem Grund und Boden ohne dass andere davon belästigt werden. Ein heikles Thema, mit dem ich ab und zu konfrontiert werde, da die rausgestellten Schüsselchen nunmal nicht nur für Katzen interessant sind.
Ist ja schön, wenn die Emmericher die Sache mal vor die Gerichte bringen, aber die ausgestoßenen Drohungen sind nicht durchdacht, die Rechtslage ist anders!

Ganz besonders beim Füttern von Tauben machen Tierschützer einen schweren Denkfehler. Die Tauben haben das nicht nötig, es besteht sowieso schon ein Überangebot an Futter in den Städten. Die Populationen der Tauben sind krank weil zu groß.

Bei uns Füttern die Tierschützer die Katzen nur in Außenbereichen und fangen sie dann ein, lassen sie Kastrieren und setzen sie wieder aus. Katzen finden selbst ihr Futter, die muss man nicht auch noch durch Anfüttern auf gewisse Standplätze locken.
Ich find das alles nicht in Ordnung. Durch die Fütterung sammeln sich die Katzen an bestimmten Stellen und müssen nicht mehr jagen. Bleibt mehr Zeit zur Vermehrung

Vor kurzem hat unser Tierschutzverein eine verwilderte Katze mit ihren Jungen, die waren allerdings auch schon fast erwachsen, eingefangen. Das musste sein, da sie in einem Gebiet mit Einfamilienhäusern viel Schaden angerichtet hatten und vereinzelt schon Drohungen kamen, man würde sie vergiften.
Was macht man mit solchen Katzen? Ich habe das schon mal im Tierheim gesehen, wie unwohl diese Katzen sich in Gefangenschaft fühlen.
Sie werden also kastriert und dann wieder ausgesetzt, allerdings an einem anderen Ort, wo jemand weit außerhalb des Dorfes schon lange verwilderte Katzen auf seinem Grundstück füttert und da kommen wohl täglich so dreißig Katzen vorbei um zu Fressen, alle sind nach und nach kastriert worden.
  #5  
Alt 05.10.2004, 08:11
Benutzerbild von Alexis
weiblich Alexis Alexis ist offline
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Beiträge: 14.638
Standard Re: Protest gegen Katzenfütterungsverbot

Zitat:
Zitat von Birgit
Bei uns Füttern die Tierschützer die Katzen nur in Außenbereichen und fangen sie dann ein, lassen sie Kastrieren und setzen sie wieder aus. Katzen finden selbst ihr Futter, die muss man nicht auch noch durch Anfüttern auf gewisse Standplätze locken.
Ich find das alles nicht in Ordnung. Durch die Fütterung sammeln sich die Katzen an bestimmten Stellen und müssen nicht mehr jagen. Bleibt mehr Zeit zur Vermehrung
Du schreibst selbst daß die Katzen von den Tierschützern kastriert werden (ist bei uns auch so). Wie die dann ihre Zeit 'zur Vermehrung nutzen' mußt du mir mal erklären.
Daß die Katzen auf bestimmten Punkten (Futterstellen) konzentriert werden hat übrigens den Vorteil daß man sie besser kontrollieren kann, auf Krankheiten etc..

Zitat:
Vor kurzem hat unser Tierschutzverein eine verwilderte Katze mit ihren Jungen, die waren allerdings auch schon fast erwachsen, eingefangen. Das musste sein, da sie in einem Gebiet mit Einfamilienhäusern viel Schaden angerichtet hatten und vereinzelt schon Drohungen kamen, man würde sie vergiften.
Ich wüßte ganz gerne was das für 'viel Schaden' ist den eine Kätzin und ihre Jungen angerichtet haben sollen.

Zitat:
Sie werden also kastriert und dann wieder ausgesetzt, allerdings an einem anderen Ort, wo jemand weit außerhalb des Dorfes schon lange verwilderte Katzen auf seinem Grundstück füttert und da kommen wohl täglich so dreißig Katzen vorbei um zu Fressen, alle sind nach und nach kastriert worden.
Das scheint ja für dich in Ordnung zu sein. Dann wüßte ich nur noch gerne wo hier der Unterschied zu anderen Futterstellen liegt die es für dich offensichtlich nicht sind. Nur die Tatsache daß speziell diese Stelle 'weit außerhalb' liegt?

Alexis
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  #6  
Alt 05.10.2004, 09:32
Birgit Birgit ist offline
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Beiträge: 6.140
Standard Re: Protest gegen Katzenfütterungsverbot

Alexis, der Unterschied zwischen den Futterstellen ist: die eine ist kontrolliert, man kann auch mal ein krankes Tier feststellen und eine Vermehrung findet wegen Kastration nicht statt. Dass die ziemlich außerhalb ist hat den Vorteil, dass sich keiner beschweren kann.

Die andere mir bekannte Futterstelle ist etwas abseits vom Stadtzentrum aber trotzdem ziemlich Stadtmitte. Dort stehen täglich volle Näpfe, von denen sich nicht nur die Katzen bedienen. Wenn am hellen Tag Ratten spazieren gehen, läuft was in die falsche Richtung!
Dort treiben sich haufenweise Katzen rum und es werden immer wieder trächtige Katzen gesichtet. Unser TSV ist überfordert, sich nun auch noch um diese Katzen zu kümmern, sie schaffen es nur sporadisch.
Ich weiß wer da füttert, es ist eine sehr alte Dame, die gar nicht versteht, dass sie den Katzen damit eigentlich im Endeffekt keinen Gefallen tut. Eigenartig finde ich dieses gemütliche gemeinsame Nutzen von Futterstellen durch Katzen und Ratten. Sie sind natürlich nicht unbedingt zeitgleich da.
Ich lasse immer wieder in die umliegenden Kanaleinläufe Rattenköder hängen, damit das dort nicht zur Rattenrepublik wird, aber es nimmt natürlich kein Ende.

Welchen Schaden eine Katze und ihr vierköpfiger Nachwuchs anrichten können ist schnell erzählt:
In dem Wohngebiet stehen Einfamilienhäuser, die sehr nah aneinander gereiht sind und nur winzige Gärten habe, Zäune sind dort verboten.
Die Katzen koten die Gärten voll und graben frisch gepflanzte Blumen aus u.s.w.
Lustig fand ich (allerdings nur ich, der Hausbesitzer gar nicht ) dass diese Katzen frech genug waren, auch mal durch die geöffnete Terrassentür ins Haus zu schleichen und sich da Essbares zu mopsen um danach auf dem Sofa ein Verdauungsschläfchen zu halten.
Ich finde diesen Schaden auch nicht so schlimm, aber die Drohungen, die Katzen zu vergiften muss man schon sehr ernst nehmen. Nunja, dieses Problem ist ja erstmal gelöst.

Fast unlösbar ein anderes, wo falsch kanalisierte Tierliebe sehr großen Schaden anrichtet.
Anfang der 90er Jahre haben Tierschützer(???) hier irgendwo in der Nähe eine Nutriafarm nachts "überfallen" und sämtliche Käfige geöffnet.
Seitdem gehören Nutrias hier zum ganz gewöhnlichen Bild wie anderswo die Enten auf dem Teich. Hier geht man nicht unbedingt mit seinen Kindern Enten füttern, hier geht man Nutrias füttern. Entlang des Uferbereichs der Saale hier in der Stadt und ganz besonders da, wo sie entlang eines großen Plattenbaugebietes fließt gibt es Hunderte von Nutrias. Diese haben leider die Angewohnheit, die Uferböschungen zu untergraben. Das ist ziemlich gefährlich. Wenn man an das Ufer geht und meint, man stünde noch auf der Uferwiese, kann es plötzlich mächtig krachen und man steht in der Saale, weil das untergrabene Ufer weggebrochen ist.
Aber das ist nicht das Allerschlimmste, schlimmer sind die Ratten. Diese tummeln sich gemeinsam mit den Nutrias und feiern wahre Festgelage mit dem Futter, was eigentlich den Nutrias zugedacht ist.
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln wenn dann so Rufe wie "Iiiih, Ratten!" erschallen, das begreifen die Leute einfach nicht, dass sie die Ratten füttern wenn sie die Nutrias füttern.
Es ist ja nicht allzu schwer, Rattenköder auszulegen, an die Nutrias nicht dran kommen, die werden in Kästchen versteckt, welche für Nutria-Schnäuzchen zu klein sind.
Ein immer wiederkehrender Aufwand, der da eben betrieben werden muss.
Angedacht ist auch, die Nutrias mal zu schießen, es ist ja jagdbares Wild. Aber den Aufschrei in der Bevölkerung möchte ich nicht hören, wenn man die ach soooo süßen Nutrias einfach abknallt um die Uferböschungen zu retten. Also lassen wir das besser und gucken weiter zu, wie die Natur durch diese hier nicht hingehörenden Tiere zerstört wird.
  #7  
Alt 05.10.2004, 09:52
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Standard Re: Protest gegen Katzenfütterungsverbot

Zitat:
Zitat von Birgit
Alexis, der Unterschied zwischen den Futterstellen ist: die eine ist kontrolliert, man kann auch mal ein krankes Tier feststellen und eine Vermehrung findet wegen Kastration nicht statt. Dass die ziemlich außerhalb ist hat den Vorteil, dass sich keiner beschweren kann.
Die Futterstellen die ich kenne sind alle kontrolliert. Wir reden hier nicht von der kleinen Omi die abends ein Schälchen Milch vor ihre Tür stellt. Es geht um die Arbeit eines Katzenschutzbundes!

Zitat:
Dort stehen täglich volle Näpfe, von denen sich nicht nur die Katzen bedienen. Wenn am hellen Tag Ratten spazieren gehen, läuft was in die falsche Richtung!
Klar läuft was in die falsche Richtung, Ratten sind nämlich Kulturfolger was ich dir wohl nicht zu erzählen brauche. Die netten Tiere siehst du auf jedem Spielplatz auf dem die lieben Kleinen sich ihrer Pausenbrote entledigen. Spielplätze schließen? Nee, ist kein Argument. Ratten werden sich überall bedienen wo etwas für sie anfällt. Dafür Katzen-Futterstellen verantwortlich zu machen ist Blödsinn.

Zitat:
Dort treiben sich haufenweise Katzen rum und es werden immer wieder trächtige Katzen gesichtet. Unser TSV ist überfordert, sich nun auch noch um diese Katzen zu kümmern, sie schaffen es nur sporadisch.
Wenn der TSV überfordert ist wie wär's denn mal mit Hilfe? Gründung eines Katzenschutzbundes, gewähren von Geldern etc.? Zu sagen 'Die können nur wenig tun also verbieten wir es ganz' ist eine wenig tierfreundliche Einstellung.

Zitat:
Welchen Schaden eine Katze und ihr vierköpfiger Nachwuchs anrichten können ist schnell erzählt:
In dem Wohngebiet stehen Einfamilienhäuser, die sehr nah aneinander gereiht sind und nur winzige Gärten habe, Zäune sind dort verboten.
Die Katzen koten die Gärten voll und graben frisch gepflanzte Blumen aus u.s.w.
Lustig fand ich (allerdings nur ich, der Hausbesitzer gar nicht ) dass diese Katzen frech genug waren, auch mal durch die geöffnete Terrassentür ins Haus zu schleichen und sich da Essbares zu mopsen um danach auf dem Sofa ein Verdauungsschläfchen zu halten.
Ich finde diesen Schaden auch nicht so schlimm, aber die Drohungen, die Katzen zu vergiften muss man schon sehr ernst nehmen. Nunja, dieses Problem ist ja erstmal gelöst.
Solche Dinge tun Katzen überall, auch Freigänger die ein Zuhause haben. Lt. einiger Gerichtsurteile haben Anwohner dies zu dulden. Katzen vergiften geht natürlich nicht, und dafür gäbe es von mir eine Anzeige.

Das aus falsch verstandener Tierliebe entstandene Problem mit den Nutrias ist mir bekannt, allerdings geht es hier um Katzen, nicht um Nerze. Aus völlig anderen Lebensräumen stammende Wildtiere die die heimische Fauna belasten ist ein ganz anderes Thema.

Alexis
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  #8  
Alt 22.10.2004, 17:52
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Bilder: 56
Standard Re: Protest gegen Katzenfütterungsverbot

Heute kam diese Mail :


Dringender Notruf an alle Tierschützer!
Stadt Emmerich erteilt Samtpfote Aufnahmeverbot für Katzen!
Die Stadt Emmerich versucht uns mit allen Mitteln zur Schließung unseres Vereins zu zwingen.

Unbegreiflich, und nicht mehr nachvollziehbar, ist die Haltung der Stadt gegenüber unserem Tierschutzverein.
Lest bitte zunächst unser Schreiben an den Regierungspräsidenten NRW, und wenn Ihr genau so fassungslos seit wie wir teilt diese Haltung der Stadt Emmerich bitte schriftlich mit.
Ihr dürft aber auch dort anrufen.
Es gibt in unserem Land immer noch das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Nach dem Schreiben fügen wir die entsprechenden E-Mail Adressen und Telefonnummern an.

Teilt Eure Haltung -bitte in netten Worten- auch dem Regierungspräsidenten mit, damit er die Dringlichkeit der Situation erkennt.

Für eine Copie aller Schreiben wären wir sehr dankbar.
Es hilft uns, wenn wir wissen das wir nicht alleine sind und andere mit uns für die Rechte der Tiere in Deutschland streiten.

Gabriele Hilbig
Samtpfote Emmerich am Rhein e.V.
Hilfe für ausgesetzte und misshandelte Katzen

Borgheeser Weg 95
46446 Emmerich
Tel. 02822 68 99 18
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Bankverbindung:
Sparkasse Emmerich-Rees
Konto: 10 88 60
BLZ: 358 500 00

Ein eigetragener, besonders
förderungswürdiger, gemeinnütziger Verein!

22.10.04





Bezirksregierung Düsseldorf

Regierungspräsident Büssow
Postfach 300865



40408 Düsseldorf







Sehr geehrter Herr Regierungspräsident Büssow,

in einer sehr dringlichen Angelegenheit benötigt der Tierschutzverein Samtpfote in Emmerich Ihre Hilfe!



Die Stadt Emmerich hat sich erdreistet gegenüber nachweislich ausgesetzten Hauskatzen ein Fütterungsverbot auszusprechen.

Sie beruft sich hierbei auf die Mustersatzung des Städte –und Gemeinde Bundes NRW, nach der das Füttern wildlebender Katzen und Tauben unter Strafandrohung verboten ist.



In Emmerich am Rhein gibt es keine solchen.

Katzen sind domestizierte Tiere. Die in unserem Lande frei lebenden Hauskatzen sind entlaufene oder ausgesetzte Tiere und deren Nachkommen. Wild lebende Katzen wie die Felis Sylvestris sind in Deutschland faktisch nicht bekannt.



Die Tiere sind uns als Tierschutzfall gemeldet worden und schwer krank.

Würden wir diesem Fütterungsverbot folgen, wäre das der Tod der Tiere, die sich wegen Krankheit nicht selbst versorgen können und auf Fütterung und medizinische Betreuung angewiesen sind.





Wir haben hier bereits Anzeige in mehreren Fällen gegen die Stadt Emmerich erstattet.



Es ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, Az. 303 Js 1348/04

Staatsanwaltschaft Kleve.



Die Anzeigen fügen wir Ihnen einzeln bei.



Obschon das Kreisveterinäramt sich gegen die Anordnung der Stadtverwaltung gestellt hat und schriftlich

mitteilte, dass Populationsminderung durch aushungern der Tiere in höchstem Maße tierschutzwidrig sei,

zieht die Stadt den ein mal eingeschlagenen Kurs durch und stellt sich damit klar gegen geltendes Tierschutzgesetz.



Heute nun trieb die Stadt, in ihrem Bestreben unseren Verein mundtot zu machen und unsere Tierschutzarbeit zu boykottieren, die Sache auf die Spitze.



Wir erhielten eine Anordnung per Boten zugestellt, deren Inhalt ist, dass wir zukünftig jedes Tier bei der Stadt Emmerich abzuliefern hätten.

Verantwortlich hierfür zeichnet der Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Emmerich, Herr van Kampen.

Er beruft sich auf § 967 BGB.

Aktenzeichen: FB4.2 vK



Die Stadt Emmerich führt damit den Tierschutz in unserem Land ad absurdum.

Würde die Stadt mit ihren diktatorischen Maßnahmen Erfolg haben und andere Städte sich anschließen

könnten unzählige Tierschutzvereine schließen.



Tierschutzvereine nehmen bundesweit geschundene, misshandelte Tiere auf, versorgen diese mit Futter und Medikamenten, sorgen für deren Kastration und Impfung und vermitteln diese dann in gute Hände.



Ein Aufnahmeverbot, denn nichts anderes war die heutige Amtshandlung des Herrn van Kampen,

sowie ein Fütterungsverbot von herrenlosen Katzen in der Stadt, für deren Aufnahme vielen Vereinen die Möglichkeiten fehlen, würde bedeuten, dass Tierschutz in Deutschland zum sterben verurteilt wäre, mit Sicherheit aber in der Stadt Emmerich .



Am Mittwoch den 20.10.04, war das Kreisveterinäramt zu einen Vorort Termin bei uns.
Es wurde, wie immer, nichts beanstandet.

Umso weniger sind die Maßnahmen des Herrn van Kampen nachzuvollziehen.


Diese Angelegenheit hat höchste Priorität, damit zukünftig keine machthungrigen Mitarbeiter einer Behörde sich anmaßen können augagierten Tierschützern das Leben schwer zu machen.

Folge davon wäre unsägliches Leid tausender und abertausender Tiere.



Es gibt kaum ein Tierheim, welches die Aufgabestellungen in Sachen Tierschutz so gut und flexibel in der Lage ist zu lösen, wie die Tierschutzvereine vor Ort, die zum einen nicht die katastrophale Überbelegung von Tierheimen haben, zum anderen mehr Möglichkeiten auf die Belange der Tiere einzugehen als ein Tierheim.

Viele Tiere, die wegen nicht Vermittelbarkeit im Tierheim eingeschläfert würden, erhalten so noch ein Gnadenbrot bei tierlieben Menschen.



Grund und Auslöser für all die Querelen in unserer Stadt war ein Antrag von uns auf finanzielle Unterstützung und der Bitte uns ein Haus für die Unterbringung der Tiere zur Verfügung zu stellen.

Beides wurde abgelehnt.



Nachdem wir das Fütterungsverbot erhalten haben, haben wir von der Stadt die Unterbringung von
60 Fundtieren gefordert.

Dieser Aufforderung wurde nicht nachgekommen.



So bleibt uns keine andere Wahl als diese Tiere nun, entgegen dem Fütterungsverbot, weiter zu versorgen.



Wir hatten beim Rat der Stadt Emmerich beantragt das Fütterungsverbot für unseren Tierschutzverein auszusetzen.

Unserem Widerspruch wurde bis heute, nicht abgeholfen. Es sind mittlerweile drei Monate verstrichen.



Wir sind der Meinung das die Stadt Emmerich sowie die Kommunal Politiker der Stadt Emmerich hier Amtsmissbrauch betreiben.

Wir bitten dringend darum, dass Sie sich dieser Angelegenheit annehmen und hier Abhilfe schaffen.



Des weiteren weisen wir auf den Hauptverursacher allen Übels hin.

Dies ist der Gemeinde- und Städte Bund NRW, der mit seiner Mustersatzung der Verursacher unsäglichen Tierleides ist.
Die am heutigen Tag gestellte Anzeige gegen diesen fügen wir unserem Schreiben an Sie bei.



Auch hier bitten wir Sie, Herr Regierungspräsident sich für eine Reglung einzusetzen, die den Haustieren deutscher Bürger gerecht wird.



Auf Ihre Hilfe und Unterstützung hoffend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.



Gabriele Hilbig

Erste Vorsitzende

Telefonnummern bei der Stadt Emmerich:
Stadtverwaltung: 02822 750 falls Ihr mal nicht durchkommt.
Vorzimmer Bürgermeister Diks: 02822 75227
Wir wollen die Arbeit des Bürgermeisters nicht blockieren.
Vorzimmer: E-Mail: C.Keikus@stadt-emmerich.de

Ordnungsamtsleiter Herr van Kampen:02822 75 239
Fax: 02822 75 340
E-Mail: Thomas.van.Kampen@Stadt-Emmerich.de

Regierungspräsident
Bezirksregierung Düsseldorf
Herr Regierungspräsident Büssow
Postfach 300 865

40408 Düsseldorf

E-Mail: juergen.buessow@brd.nrw.de


Wir danken Euch im Namen aller herrenlosen, ausgesetzen Katzen in Emmerich, für Eure Unterstützung.
Gabi Hilbig
__________________
LG Chrisi mit Sammy+Pilu, sowie meine unvergessene Bessy, die in Sammy weiterlebt.

»Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit«
Theodor Heuß, 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
"Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Narr. Doch wer sie weiß, und sie immer noch eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."
(Bertolt Brecht)
  #9  
Alt 25.10.2004, 13:49
Benutzerbild von Bine 16
weiblich Bine 16 Bine 16 ist offline
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Standard Re: Protest gegen Katzenfütterungsverbot

Zitat:
Zitat von Birgit
Welchen Schaden eine Katze und ihr vierköpfiger Nachwuchs anrichten können ist schnell erzählt:
In dem Wohngebiet stehen Einfamilienhäuser, die sehr nah aneinander gereiht sind und nur winzige Gärten habe, Zäune sind dort verboten.
Die Katzen koten die Gärten voll und graben frisch gepflanzte Blumen aus u.s.w.
Lustig fand ich (allerdings nur ich, der Hausbesitzer gar nicht ) dass diese Katzen frech genug waren, auch mal durch die geöffnete Terrassentür ins Haus zu schleichen und sich da Essbares zu mopsen um danach auf dem Sofa ein Verdauungsschläfchen zu halten.
Ich finde diesen Schaden auch nicht so schlimm, aber die Drohungen, die Katzen zu vergiften muss man schon sehr ernst nehmen. Nunja, dieses Problem ist ja erstmal gelöst.
Das als Schaden zu bezeichnen finde ich ziemlich lachhaft. Meine Devise wäre da ehr, daß ich mich um die Mama und ihre 4 Jungen kümmern würde.

Sollte jemals jemand hier eine Katze vergiften und ich komme dahinter wer es war, dann hat der nicht nur eine Anzeige am Hals.
__________________
Bine mit Pina, Sidney & Pieks (sowie Ambar, Kröte, Minka, Fin & Aragon im Herzen)


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